Kreta: Unwetterwarnung für Chania und Rethymno bis Sonntag
Kreta steht bis 4. Oktober unter Red Code. Besonders Chania und Rethymno sind von Starkregen bedroht; stürmische Winde beeinflussen den Fährverkehr.
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Auf Kreta gilt wegen drohender Überschwemmungen seit dem Abend des 30. September 2026 eine Mobilisierung der Einsatzkräfte unter „Red Code“ bis Sonntag, 4. Oktober. Besonders für Chania und Rethymno werden kräftige Regenfälle und Gewitter erwartet, die zeitweise bis Sonntagmorgen anhalten können. Urlauber sollten lokale Warnungen beachten und Ausflüge in gefährdete Gebiete verschieben. In der Ägäis erschweren zudem stürmische Winde die Fährfahrt.
Archivaufnahme: Hafen und Leuchtturm von Chania, September 2019. Foto: Volodymyr Vlasenko (Ввласенко), Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0; verkleinerte Darstellung ohne Beschnitt.
Chania und Rethymno im Schwerpunkt der Warnung
Das griechische Zivilschutzministerium nennt vor allem die nördlichen und nordwestlichen Teile Kretas als gefährdet. Große Regenmengen können dort örtliche Überschwemmungen auslösen. Die Mobilisierung betrifft die gesamte Region Kreta: Feuerwehr, weitere Einsatzorganisationen und örtliche Behörden wurden in erhöhte Bereitschaft versetzt.
Der öffentlich-rechtliche Sender ERT berichtete am Morgen des 1. Oktober bereits über eine Warnmeldung über das System 112 für Gebiete in Rethymno. Sie fordert dazu auf, Fahrten und Besuche in Zoniana, Livadia sowie im Berggebiet Mylopotamos zu vermeiden. Auch Reisende mit Mietwagen sollten solche örtlichen Anweisungen bei ihrer Tagesplanung berücksichtigen.
Sturm beeinflusst Fährverbindungen
Für den 1. Oktober nennt die amtliche Wetterwarnung in Teilen der Ägäis nordöstliche Winde mit Stärke 8 bis 9 Beaufort. Nach dem morgendlichen ERT-Bericht wurden geplante Abfahrten in Rafina und Lavrio durch ein Auslaufverbot unterbrochen. In Piräus gab es Änderungen bei Verbindungen zu den Inseln im Saronischen Golf, aber kein allgemeines Auslaufverbot.
Das ist eine Momentaufnahme vom Donnerstagmorgen. Wenn Sie eine Fähre oder einen Anschlussflug nach einer Überfahrt gebucht haben, lassen Sie sich die konkrete Abfahrt bei der Reederei oder Hafenbehörde bestätigen, bevor Sie zum Hafen fahren. Eine fahrplanmäßige Verbindung allein bestätigt den aktuellen Betrieb nicht.
Was Sie vor Ort prüfen sollten
Der Zivilschutz rät, bei Gewittern und Starkregen keine Bäche oder Wasserläufe zu Fuß oder mit dem Auto zu queren. Das gilt auch noch mehrere Stunden nach dem Regen. Meiden Sie überflutete Straßen und Aktivitäten am Meer oder an der Küste während der heftigen Wetterphase. Folgen Sie den Anweisungen der örtlichen Behörden.
Für einen bereits gebuchten Urlaub auf Kreta sollten Sie heute besonders den Hotelort, geplante Ausflüge und den Transfer zum Flughafen mit dem Anbieter abstimmen. Die amtliche Unwettermitteilung mit Schutzempfehlungen erläutert die betroffenen Gebiete und das sichere Verhalten. Die bis Sonntag reichende Prognose beschreibt mögliche zeitweise starke Gewitter; Ort und Verlauf können sich mit neuen Wetterinformationen ändern.
