Streik in den Niederlanden: ICE nach Amsterdam fällt am 9. September aus
Am 9. September fahren wegen eines landesweiten Streiks in den Niederlanden keine NS-Züge. ICE, Eurostar und weitere internationale Verbindungen sind dort betroffen; der Airportsprinter zu Schiphol soll weiterfahren.
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Am Mittwoch, 9. September 2026, fahren wegen eines landesweiten Streiks in den Niederlanden keine Züge der Nederlandse Spoorwegen (NS). Betroffen sind auch ICE-Verbindungen, EuroCity, Eurostar und Nightjet, sobald sie das niederländische Netz erreichen. Für Reisende aus Deutschland nach Amsterdam oder zum Flughafen Schiphol bedeutet das: Eine reguläre Anreise mit dem internationalen Zug ist an diesem Tag nicht möglich. Die Airport-Verbindung innerhalb Amsterdams bleibt jedoch in Betrieb.
Foto: Eryk Piotr Munk / Unsplash – Symbolbild, nicht vom angekündigten Streik.
Welche Verbindungen am 9. September ausfallen
Nach Angaben der NS wird der Zugverkehr in den gesamten Niederlanden eingestellt. Für deutsche Fahrgäste wichtig: ICE, EuroCity und Eurocity Direct, beide Eurostar-Angebote sowie Nightjet verkehren an diesem Tag nicht im Land. Auch die regionalen grenzüberschreitenden Verbindungen Roosendaal–Antwerpen und Lüttich–Aachen sind betroffen.
Die Meldung bedeutet nicht, dass jeder Zug auf deutscher Seite gestrichen wird. Entscheidend ist aber, ob Ihre Reise in die Niederlande führen soll: Dort können die internationalen Züge ihre reguläre Fahrt nicht fortsetzen. Planen Sie deshalb keine knappen Anschlüsse in Amsterdam oder an Schiphol ein.
Der Airportsprinter fährt – aber nur innerhalb der Niederlande
Eine wichtige Ausnahme nennt die NS: Der Airportsprinter zwischen Amsterdam Centraal, Schiphol und Hoofddorp soll viermal pro Stunde fahren. Das hilft Reisenden, die sich bereits in Amsterdam befinden oder den Flughafen auf anderem Weg erreichen. Er ersetzt jedoch keine Anreise aus Deutschland, weil die internationalen Züge nach Amsterdam am Streiktag nicht verkehren.
Wenn Sie wegen der ausfallenden Zuganreise einen anderen Abflughafen wählen, können Sie bei den Last-Minute-Reisen die neue Kombination aus Abflugort und Urlaubsziel vergleichen.
Was Sie jetzt prüfen sollten
Kontrollieren Sie zuerst, ob Ihr Ticket für eine durchgehende internationale Zugreise nach Amsterdam oder Schiphol gilt. Prüfen Sie anschließend den offiziellen Störungshinweis der NS sowie die Verbindung unmittelbar vor der Abfahrt. Für die Strecke zum Flughafen kommen am 9. September nur individuell verfügbare Alternativen infrage, etwa eine frühere Anreise, ein anderer Abflughafen oder eine Umbuchung.
Die NS erwartet nach eigener Aussage am Donnerstag, 10. September, wieder einen regulären Fahrplan. Auch dann sollte die aktuelle Verbindung kurz vor der Abreise erneut geprüft werden.
